Eisenbahnwesen, Verkehrswirtschaft und Seilbahnen

Projektarbeiten

Aus dem Forschungsbereich Eisenbahnwesen gibt es jederzeit die Möglichkeit, Projektarbeiten durchzuführen.

Eigene Themenvorschläge werden gerne angenommen.

 

Beispiele für aktuelle Themen:

Untersuchung des Einsatzes von Alternativantrieben auf österreichischen Regionalbahnstrecken
(August 2022)

Während derzeit auf vielen österreichischen Regionalbahnstrecken dieselbetriebene Fahrzeuge zum Einsatz kommen, ist aufgrund der politisch gewünschten Dekarbonisierung für den Klimaschutz deren Einsatzzeitraum begrenzt. Der technische Fortschritt sorgt dafür, den Einsatz von Schienenfahrzeugen mit Alternativantrieben (z.B. Batterie, Wasserstoff) zu ermöglichen.

Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden, auf welchen österreichischen Regionalbahnstrecken ein Einsatz von Schienenfahrzeugen mit Alternativantrieben im Rahmen des bestehenden Fahrplanes möglich ist. Dabei soll die Software FBS mit Musterfahrzeugen verwendet werden. Im Rahmen der Arbeit soll auch untersucht werden, ob Anpassungen für die betriebliche Machbarkeit notwendig sind.

 

Trassierung Regionalstadtbahn Pregarten – Hagenberg
(August 2022)

Es ist geplant eine moderne Regionalstadtbahn von Linz nach Gallneukirchen bzw. Pregarten zu errichten. In Pregarten soll der bestehende Bahnhof der Summerauer Bahn (ÖBB-Strecke von Linz über Summerau nach Prag) angefahren werden. In Hagenberg im Mühlkreis befinden sich unter anderem ein Standort der FH Oberösterreich, ein Softwarepark sowie ein Oberstufenrealgymnasium.

Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden, wie eine Verlängerung dieser Regionalstadtbahnlinie von Pregarten nach Hagenberg aussehen könnte, um den Einsatz von Shuttlebussen zwischen Pregarten und Hagenberg zu ersetzen und umsteigefreie Verbindungen zu ermöglichen.

 

Untersuchung und Bewertung von Antriebskonzepten auf der Wocheiner Bahn (Jesenice - Nova Gorica / Gorizia)
(Juli 2022)

Für die Wocheiner Bahn (Jesenice - Nova Gorica / Gorizia) sollen mit Hilfe der Software FBS div. Antriebskonzepte (Diesel, Wasserstoff, Akku-Betrieb) im Personen- sowie Güterverkehr untersucht werden.

 

Untersuchung eines 3-gleisigen Ausbaues der Franz-Josefs-Bahn zwischen Wien und Klosterneuburg
(Mai 2022)

Zur Erhöhung der Fahrplanstabilität und zur Erweiterung des Fahrplanangebotes soll in dieser Projektarbeit untersucht werden, ob die Erweiterung der zweigleisigen Franz-Josefs-Bahn um ein drittes Gleis zwischen Wien und Klosterneuburg realisierbar ist. Es sollen unterschiedliche Ausbau- und Fahrplanszenarien ausgearbeitet werden und mit einer Betriebssimulationssoftware oder einem Fahrplankonstruktionsprogramm diese Szenarien untersucht werden.

Projektarbeiten
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2022

DateidownloadFahrplansimulation auf der Karawankenbahn Villach - Jesenice

Im Rahmen der vorliegenden Projektarbeit wurde der Betrieb auf der Karawankenbahn zwischen Villach und Jesenice mittels der Betriebssimulationssoftware Open Track un- tersucht. Dabei wurde einerseits die Leistungsfähigkeit im Güterverkehr des nunmehr eingleisigen Karawankentunnels, der eine wichtige Bedeutung im Güterverkehr zwischen Mitteleuropa und dem Balkan besitzt, ermittelt. Andererseits wurde eine mögliche Aus- weitung des Angebots im Personenverkehr ab dem Fahrplan 2025, wenn die Eröffnung der Koralmbahn eine Neuordnung des Schienenpersonenverkehrs in Kärnten nach sich zieht, betrachtet. Da das aktuelle Fahrplanangebot im Personenverkehr wenig Attraktiv scheint wurde neben eines Ausbaus des Fernverkehrs auch eine Verlängerung des Stundentakts der S-Bahn nach Jesenice untersucht. Für die Untersuchung wurden verschiedene Szena- rien definiert, die Ergebnisse der Untersuchung werden am Ende dieser Arbeit diskutiert.

Gregor Novak

DateidownloadAttraktivierung der Almtalbahn

Ziel dieser Projektarbeit ist die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Almtalbahn. Im Speziellen wurde untersucht, mit welchen Maßnahmen ein 30-Minuten-Takt von Wels Hbf bis Pettenbach ermöglicht werden kann. Aktuell besteht auf der Almtalbahn ein Ein- bis Zweistundentakt von Wels Hbf bis Grünau im Almtal, sowie ergänzend zur HVZ alle zwei Stunden ein Verstärkerzug von Wels Hbf bis Sattledt. Um dieses Ziel zu erreichen, galt es zu Beginn die geschichtliche Entwicklung, die vorhandene Streckeninfrastruktur und das Verkehrsangebot näher zu analysieren. Dabei wurde auch die Verknüpfung zwischen Bahn und Bus thematisiert, sowie eine Abschätzung der Nachfragepotentiale der Almtalbahn durchgeführt. Mithilfe des Simulationsprogrammes OpenTrack konnte ein Zielkonzept entwickelt werden, welches mit einem Fuhrpark von vier Triebfahrzeugen zur HVZ abwickelbar ist. Die Rahmenbedingungen und Grundüberlegungen dieses Konzeptes sind in dieser Projektarbeit ebenso näher ausgeführt, wie ein Vorschlag zur optimalen Abstimmung zwischen Almtalbahn und Regionalbus.

Erich Mayr